17.09.2019 Dienstag

 

Neuer Rettungsschwimmkurs


Im Rahmen der Rettungsschwimmausbildung bietet die DLRG Königheim die Möglichkeit das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen in den... mehr


10.09.2019 Dienstag

 

Dienstagsschwimmen – Erste Schwimmfahrt & Schwimmpreiserhöhungen


Die ersten Dienstagsschwimmstunden nach der Sommerpause finden am 17. September zu den gewohnten Zeiten statt. Wie bereits veröffentlicht hat... mehr


27.08.2019 Dienstag

 

Vorankündigung: Erste Schwimmstunden nach den Ferien


Freitag, 13. September 2019 Samstag, 14. September 2019 Dienstag, 17. September 2019 jeweils zu den gewohnten Zeiten! mehr


27.08.2019 Dienstag

 

Dienstabend Schnuppertauchen in Walldürn


Im Rahmen der monatlich stattfindenden Dienstabende stand diesmal für die Einsatztrupps aus Höpfingen und Walldürn das Schnuppertauchen auf der... mehr


Versorgungsbereichs 4 übte für den Ernstfall

Die DLRG Ortsgruppen Höpfingen und Walldürn, unterstützt durch die Sanitätsgruppe der Ortsgruppe Königheim, führten am 13. Oktober ihre Herbstübung am Gottersdorfer See durch.

Ziel der Übung war es, die Einsatzkräfte auf mögliche Schadenslagen bei Starkregen vorzubereiten.

Die teilnehmenden Einsatzkräfte wurden um 9 Uhr alarmiert. Nach einer Einweisung durch den verantwortlichen Leiter der Übung, David Grasmann, startete das Übungs-Szenario.

Dieses stellte sich wie folgt dar:

Nach tagelangem Starkregen ist der See in Gottersdorf über die Ufer getreten. Die Wassermassen sind mittlerweile so stark angestiegen, dass mehrere Bewohner, westlich des Sees, vom Wasser eingeschlossen sind und evakuiert werden müssen. Die Einsatzkräfte der DLRG wurden alarmiert, um diese Evakuierung mittels Booten durchzuführen.

Nachdem die Anfahrt ab Walldürn im Verband erfolgte, begaben sich die Einsatzkräfte in den Bereitstellungsraum an einer Scheune östlich des Sees in Gottersdorf.

Eine um Hilfe rufende Person im See war zu hören und zu sehen. Zugführer Paul Duskewitz verschaffte sich einen Überblick der Lage vor Ort und verteilte die anfallenden Aufgaben an die Gruppenführer, welche diese an die weiteren Einsatzkräfte delegierten. Zügig wurden zwei Schlauchboote sowie ein Motorrettungsboot, welches speziell für Hochwassereinsätze konzipiert ist, zu Wasser gelassen.

Das eine Schlauchboot steuerte die um Hilfe rufende Person an, hat diese aufgenommen und an Land der Sanitätsgruppe übergeben. Während dessen machten sich die Taucher und Leinenführer bereit. Nachdem die beiden anderen Boote die Einsatzkräfte bei den eingeschlossenen Personen abgesetzt hatten wurde zunächst das Motorrettungsboot und später eines der Schlauchboote für die Suche der Taucher eingesetzt. Mittels Suchstange, von den Leinenführern auf dem Boot gesichert, suchten die Einsatztaucher eine vermisste Person.

Am Evakuierungsort trafen die Einsatzkräfte auf zwei aufgewühlte Mädchen, eine Person mit Gehbehinderung, eine hyperventilierende Frau und eine Frau mit Verdacht auf Herzinfarkt. Zudem eine Person, welche reanimiert werden musste. Diese wurde mittels Spineboard unter dauerhafter Reanimierung im Boot transportiert. Die Personen wurden entsprechend ihrer Symptome versorgt und mit den Booten evakuiert. Die Sanitätsgruppe hatte sich einen Platz eingerichtet, an dem sie die Patienten, nach Übergabe aus den Booten, versorgte. Die körperlich unversehrten wurden ebenso betreut.

An der Übung nahmen 27 Einsatzkräfte und 8 Mimen teil. Bei der abschließenden Nachbereitung quittierte Übungsleiter Grasmann das Übungsziel sei erreicht.